
CC-BY-SA Frank Kröner
Als ehemaliger Katholik (sogar Messdiener
) habe ich ja ein besonders inniges Verhältnis zum Oberpopen in seiner vatikanischen Festung. Und als ursprünglich aus Paderborn stammender Mensch auch zum politischen Katholizismus. Wobei obiges Bild, von mir vor Jahren photographiert im Dom zu Paderborn, meinem Bild von Katholizismus am ehesten entspricht. Mensch beachte das invertierte Pentagramm…
Jetzt, nach vielen hundert Jahren, kneift “unser” Papst Benedikt aka Joseph Ratzinger. Aus Altersgründen heist es. Einige Quellen vermuten Demenz im Frühstadium. Was aber eher Hörensagen ist. Wenn das so wäre, dann wäre dies tatsächlich eher positiv und etwas neues: Wenn du nicht mehr fit für das Amt des Pontifex Maximus bist, dann tritt ab. Schon recht modern.
Noch lebt der Ratzi ja, daher gilt erstmal nicht “Über die Toten nur Gutes”. Aber ziehen wir mal Fazit nach fast 8 Jahren Pontifikat… Demokratisierung in der Kirche? Nein, eher im Gegenteil. Annäherung an die liberalen katholischen Bewegungen? Nein, eher im Gegenteil. Da wird eher Richtung Pius-Bruderschaft und anderen Traditionalisten und gar Sedisvakantisten geliebäugelt statt die liberalere Basis zu bedienen. Frauenrechte? Homosexuelle? Alles immer noch Teufelswerk. Unter Ratzinger ist die Kirche noch konservativer geworden, noch erstarrter, noch menschenfeindlicher. Und mit einem Nachfolger wird sich das ebenfalls NICHT ändern. Zölibat? Nö, bleibt alles beim Alten. Dabei gibt es sogar in den auch mit dem Vatikan unionierten Ost-Kirchen (wie in den meisten Ost-Kirchen) die Regel, daß ein vor der Weihe verheirateter Mann durchaus Priester werden kann. Da wird das seit 2000 Jahren pragmatischer gesehen.
Zum Thema Vertuschung von tausenden Mißbrauchsfällen sag ich erstmal nix. Selbst der Pfeiffer ist da jetzt schlauer
.
Dieses altaeonische, totalitäre Konstrukt namens römisch-katholische Kirche ist eine verwesende Leiche, die nur noch durch die Fäulnisgase ihres sich zersetzenden Fleisches ab und zu zuckt. Und wenn dann irgendwelche Oberhirten der Katholiban eine “Verfolgung der Kirche in modernen Zeiten” beklagen: Da kriegt ihr nur eure in 2000 Jahren immer selbst gern verabreichte Medizin zurück. Karma, Baby, Karma.
Und dabei gibt es sie tatsächlich noch, sozial engagierte KatholikInnen, die sich einsetzen für eine lebendige, menschliche und solidarische Kirche. Aber genau jenen hat auch dieser Papst nur ins Gesicht gespuckt.
Der evangelikale 







