Jedes mal wenn ein Jugendlicher in der BRD durchknallt und Menschen umbringt dann wird von Populisten, Schwätzern und Möchtegern-Experten immer dieselbe Sau durch das Dorf getrieben: An der Verrohung sind Computer-Spiele schuld. Aha. Ja. Ist klar. Muss so sein… Kennen wir alle und auch einige Protagonisten wie der Möchtegern-Experte Pfeiffer sind mittlerweile nur Lachnummern bzw als reine “Wir wollen öffentliche Mittel erschleichen”-Schnorrer entlarvt. Vor allem “demokratische” Rechtsaußen-Politiker (also Vertreter der Schwarzen Pest), allen voran bayrische Seperatisten der CSU, fordern dann mal wieder ein Herstellungs- und Vertriebs-Verbot für “Killerspiele”. Da schreiben zwar Jungfrauen über Sex aber so ist es halt bei populistischen Nervtötern und Dummlaberern: Keine Ahnung von nix aber zu allem ihren Senf hinzugeben. Besonders Innenminister sind immer wieder sehr empfänglich für solche abenteuerliche Forderungen aber das kennen wir ja auch von der Bundesebene.
Diese Innenminister wollten ein allgemeines Verbot von Action-Games durchdrücken, bzw ein Teil der Innenminister-Konferenz. Dagegen hatte sich Widerstand in Form einer Petition an den Bundestag gebildet und es kamen weit über 50.000 Unterschriften (genauer 73.002 Menschen) zusammen. Damit hatte der Petitionsersteller das Recht sein Anliegen dem Bundestag vorzutragen. Hermann Kues, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, erklärte daß die Bundesregierung ein generelles Verbot von Action-Games nicht unterstützen werde. Somit ist erstmal dieser populistischen Dorf-Sau (also dem “Killer”Spiel-Verbot) ein wenig Energie genommen. Denn es ist ja nur eine Frage der Zeit daß die ewig gleichen alten Männer ohne Medienkompetenz wieder auf diesen Rückzugplan kommen. Ist ja auch einfacher als ordentlich Jugendarbeit zu finanzieren damit junge Menschen nicht so sehr verzweifelt sind daß sie zu Papas Waffe greifen und ihre Klasse abschlachten. Ist auch billiger wobei die Populisten vergessen wieviele Milliarden Euro dieser Teil der Unterhaltungsindustrie ausmacht und damit auch der Staat dran verdient. An den Schützenvereinen vergreifen die sich eh nicht. Von dort stammen fast alle Waffen der letzten Amok-Läufe bzw von Vätern welche fahrlässig mit ihren Sportgeräten umgingen. Aber grade im populistisch besonders aktiven Bayern (die CSU als Speerspitze der Medieninkompetenten Spiele-Killer) ist ja der Schützenverein deckungsgleich mit der CSU, genauso wie im konservativen Paderborn zB die CDU mit dem Schützenverein. Glaube, Sitte, Heimat (Motto der deutschen Schützen!) halt.
Desweiteren ist auch die restriktive Neuregelung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) auf dem absteigenden Ast. Dieser an demokratischen Gremien vorbei verhandelter (ist halt ein Staatsvertrag) Schmu sollte sogar private Anbieter eines Blogs oder Forums dazu bringen sich klassifizieren zu lassen, FSK oder USK-mäßig. Auch eine reine Kapitalbeschaffungsmaßnahme von teilweise undurchsichtigen angeblichen “Jugendschutz-Organisationen”. Wenn ihr rechts auf das rote “Dieser Blog ist freigegeben ab 18″ klickt bekommt ihr ein wenig mehr Informationen über diese den Göttern sei Dank nun erstmal “verschobene” (die heben sowas immer auf bis keiner mehr schaut
) Aktion via AK Zensur. Lustigerweise sind die Vertreter der schwarzen Pest sich sehr uneinig und daher nehmen sie Abstand, anscheinend scheinen nur noch ein paar Berliner Vertreter der Verräterpartei den Staatsvertrag zu unterstützen.
Um es noch einmal klar zu stellen: Jugendschutz ist ein durchaus sinnvolles Anliegen. Auch ich will nicht daß sich Kids tonnenweise Porn, Splatter und Action-Games für Erwachsene reinziehen. Aber als Erwachsener Ü30 möchte ich unzensierte Games spielen dürfen. Solange Games keinen Faschismus propagieren (aber alle NS-Shooter sind technisch Dreck, Nazis können halt nicht coden
, genauso wie andere Extremisten wie Hisbollah etc, deren Games sucken auch ) soll man als Erwachsener diese auch spielen können. Die deutschen Populisten allerdings sind da etwas undifferenzierter. Ist auch kein Wunder wenn jemand wie der Bazi-Innenminister wohl das letzte Mal Pong gespielt hat…









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