Auf dem Pantheacon haben die invertierten Sexisten der Dianics ihr wahres Gesicht mal wieder gezeigt. Ich bin ja eh der Meinung, daß der radikale Flügel des Feminismus nichts anderes als umgedrehter Machismo ist. Aber egal. Der feministische Dianic-Flügel schloss auf dieser Veranstaltung transsexuelle Menschen von einem Ritual aus. Weil diese ja nicht als Frauen geboren wurden, sondern zu Frauen erst wurden. Ja, ich persönlich glaube daran, Menschen können im falschen Körper geboren werden. Segregation nach Geburtsrecht, wow, so was haben andere auch, aber diese werden dann als Sexisten, Rassisten oder sonst wie betitelt. Definition von Menschen durch „göttlich gegebenes Schicksal“ statt freiem Willen… So etwas traue ich den Religionen des alten Aeons zu aber einer neopaganen Denkschule? Der radikale Feminismus, aus dem Dianic entstanden ist, ist ja in seinen extremsten Auswüchsen selber sexistisch, diskriminierend und alles andere als emanzipatorisch. So ist das oft mit Ideen welche aus einem Dilemma (Patriarchat, Heterosexismus etc) heraus führen sollen. Am Ende sind diese dem Feindbild ähnlicher als mensch glaubt.
Zsuzsanna Budapest, “Ikone” des Dianic kontert dann angeblich mit folgendem Statement, allerdings ist es unklar ob es wirklich von ihr ist:
“This struggle has been going since the Women’s Mysteries first appeared. These individuals selfishly never think about the following: if women allow men to be incorporated into Dianic Mysteries,What will women own on their own? Nothing! Again! Transies who attack us only care about themselves. We women need our own culture, our own resourcing, our own traditions. You can tell these are men, They don’t care if women loose the Only tradition reclaimed after much research and practice ,the Dianic Tradition. Men simply want in. its their will. How dare us women not let them in and give away the ONLY spiritual home we have! Men want to worship the Goddess? Why not put in the WORK and create your own trads. The order of ATTIS for example,(dormant since the 4rth century) used to be for trans gendered people, also the castrata, men who castrated themselves to be more like the Goddess. Why are we the ONLY tradition they want? Go Gardnerian!Go Druid! Go Ecclectic! Filled with women, and men. They would fit fine. But if you claim to be one of us, you have to have sometimes in your life a womb, and overies and MOON bleed and not die. Women are born not made by men on operating tables.“
Da könnt ich echt würgen. Irgendwie muss ich auch an den Anfang von Monty Pythons „Life of Brian“ denken
. Auch rechtlich sind Menschen nach einer Geschlechtsumwandlung eben das Geschlecht welches sie gewählt haben! Alleine dieses Statement zeigt den Hass, die Vorurteile, das Glauben an in Genetik verankerte Muster (Blut und Boden auf Feminismus, kein Wunder daß es VertreterInnen
dieser Spielart gibt welche mit rechtsoffenen Themen wie Bioregionalismus etc kokettieren…) und das verhaftet sein in die Denkmuster einer alten, lange vergangenen Welt deren letzte Fleischreste grade vom Skelett des vorletzten Aeons gepickt werden.
Es ist ja schon gut, daß Dianic meist nicht mehr als Wicca geführt wird, bei Wikipedia sollte ich ebenfalls mal editen. Denn Dianic IST NICHT Wicca! Ein invertierter Sexismus ist kein Ausgleich zwischen Gott und Göttin, das ist einfach nur die Weiterführung der Fehler des alten Aeons in grün.
Wenn es der wahre Wille eines Menschen ist sein Geschlecht zu wechseln dann soll es so sein. Wenn ihm sein Holy Guardian Angel dazu rät, dann umso mehr. Ich glaube ja auch, daß diese Sache sehr miteinander zusammen hängt. Wahrer Wille und Geschlecht. Das ist aber nur meine persönliche Meinung die keinerlei, aber auch keinerlei Anspruch auf irgendwelche Gültigkeit außerhalb meines Kopfes hat. Ich hab ja so meine eigene Theorie. Baphomet, sowohl männlich als auch weiblich, ist der Ursprung des Mysteriums. Der Mensch ist entweder harmonisch in sein Geschlecht geboren, findet sich damit ab (sexuelle Orientierung hat ja mit (Trans)Gender erstmal nichts zu tun, ich kenne sogar lesbische Transgender die früher Mann waren!) oder aber erkennt, daß er oder sie in einem falschen Körper geboren wurden. Denn Schicksal, so wie es die Dianic herausposaunen, ist nur Feigheit vor einem tyrannischen Demiurgen. Homo deus est. Da ist kein Gott wo ich bin! Die Erkenntnis des wahren inneren Kern, bei Transgendern die Erkenntnis des wahren Geschlechtes, ist ein mir zutiefst sympathischer Prozess. Denn er ist ein Schlüssel aller Erkenntnis des Großen Werkes.
Ich kann daher nur noch mal wiederholen: invertierter feministischer Sexismus ist genauso krank wie Machismo oder Heterosexismus. Traurig vor allem wenn er aus einer eher linken Ecke kommt welche auch zum Teil aus Frauen aus der Lesben-Bewegung besteht. Die Solidarität in der LGBT-Community geht wohl nicht wirklich weit. Da sollten vielleicht einige aus dieser Community den Damen mal den Marsch blasen (pun not intended). Ansonsten wird es Zeit daß auch diese Form der radikalen diskriminierenden „Spiritualität“ auf dem Misthaufen des alten Aeons wandelt. Denn besser als der heterosexistische, patriarchale Bockmist der Kirchen und Religionen des alten Aeons ist „er“ gewiss nicht.
Traurig auch, daß dadurch die berechtige Forderung nach Frauen-Spiritualität durch HardlinerInnen in den Dreck gezogen wird. Aber so was erlebt mensch ja immer wieder, auch in der deutschen neopaganen „Szene“. So und jetzt mal schauen ob sich die üblichen Verdächtigen einer radikalen Dianic-Kampfgruppe aus dem deutschen Web hier melden
Dies ist eine vorläufige Version des Artikels der noch um ein paar Infos die Tage ergänzt wird!
Auf dem Pantheacon haben die invertierten Sexisten der Dianics ihr wahres Gesicht mal wieder gezeigt. Ich bin ja eh der Meinung, daß der radikale Flügel des Feminismus nichts anderes als...